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Das Thema Datensicherheit wird in vielen Unternehmen und Organisationen gerne vernachlässigt, da es bisher noch nie zu Problemen gekommen ist. Ein Blick auf die Seiten des „Projekt Datenschutz“ zeigt hingegen, dass es sehr häufig zu Problemen bei der Datensicherheit kommt und Notwendigkeit besteht das Thema ernst zu nehmen und Forderungen der betreffenden Normen ISO 27001 oder ISO 9001 zu erfüllen. In den letzten Jahren häufen sich Pannen mit vertraulichem Datenmaterial immer weiter und das „Projekt Datenschutz“ versucht einen Überblick über die Vielzahl an Skandalen und Vorfällen im Hinblick auf Kunden- und Unternehmensdaten zu geben. Hieraus wird deutlich wie wichtig funktionierender Datenschutz für das unternehmen ist und es sich für alle Mitarbeiter lohnt die Grundlagen des Datenschutz zu kennen.
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Bevor es zur Planung und Erarbeitung von konkreten Maßnahmen des Datenschutz oder der zielgerichteten Einführung eines ISMS (Informationssicherheitsmanagementsystem) kommen kann, muss die Unternehmensführung zuerst die Notwendigkeit von Datenschutz im Allgemeinen anerkennen. Nur so ist bei der späteren Umsetzung eines ISMS gewährleistet, dass die Datenschutzbeauftragten Akzeptanz für ihre Arbeit finden und die Maßnahmen auch im Unternehmen greifen können. Die Diskussion zur Annäherung an das Thema Datenschutz kann mit folgenden Fragen angegangen werden:
Das Gesetz stellt die grundlegende Forderung nach informationeller Selbstbestimmung auf, d. h. jede Person hat das Recht selbst zu entscheiden was mit seinen persönlichen Daten passiert und kann somit auch verfügen, dass diese keinesfalls an Dritte weitergegeben werden dürfen. Somit ist der Schutz personenbezogener Daten, z. B. von Kunden oder Mitarbeitern, ein wichtiger Aspekt beim Thema Datenschutz.
Die ISO 9001 weist ausdrücklich darauf hin, dass personenbezogene Daten Eigentum des Kunden sind und daher besondere Sorgfalt beim Umgang mit Kundendaten angebracht ist. Da es ohne Erfassung von Kundendaten in den meisten Unternehmen nicht zur Erbringung von Leistungen kommen kann, werden Forderungen des Datenschutzes gleichzeitig auch zu Forderungen des Qualitätsmanagement. Jede Organisation muss personenbezogene Daten kennzeichnen, verifizieren und schützen.
Hier erläutern wir Ihnen einige Grundbegriffe zur Thematik Datenschutz und Datensicherheit:
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Bei der Planung eines ISMS muss der erste Schritt immer die Feststellung sein, welche Daten, Materialien und Objekte im Unternehmen besonders geschützt werden müssen. Besonders ist hier auf den Schutz vor bereits erkannten Gefahren zu achten:
Im Folgenden werden Maßnahmen zum Schutz von Daten am Beispiel des PCs am Arbeitsplatz dargestellt.
Maßnahmen zur Datensicherheit
Bei der operativen Arbeit ist besonders der Grundsatz der „Organisationskontrolle“ zu beachten, der explizit im Bundesdatenschutzgesetz verankert ist. Hier geht es insbesondere um drei wesentliche Punkte der Organisation von Berechtigung und Verantwortlichkeit in personeller Hinsicht.
1. Abwehr von Bedrohungen aus dem Internet, die v. a. mit folgenden Maßnahmen sichergestellt werden kann:
2. Verhinderung von Zugriffen Dritter durch:
3. Versehentliche Weitergabe persönlicher Daten verhindern, indem:
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Hier zeigen wir, wie Sie Ihr IT-Sicherheitssystem ISMS - ISO 27001 erfolgreich einführen |
Fehler bei der Datensicherung machen sich meist erst bemerkbar, wenn eine Rücksicherung durchgeführt wird. Um diesen fall frühzeitig zu erkennen, sollten regelmäßige Test-Rücksicherungen durchgeführt werden. Als weiteren wichtigen Hinweis sollten Sie darauf achten, dass Sicherungsdateien niemals alle an einem Ort gelagert werden sollten, da eventuelle Brände oder andere Einflüsse sonst zu einer Vernichtung des kompletten Datenmaterials führen können.
Festplattendefekte führen oftmals zu vollständigem Datenverlust, deshalb sollten regelmäßig Sicherheitskopien, z. B. auf CD, angefertigt werden und diese an unterschiedlichen Orten gelagert werden. In komplexen Organisationen oder bei Daten, die von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig genutzt werden, sollte man ein Datensicherungskonzept entwickeln. Dies legt die Verhaltensweisen für jeden Mitarbeiter verbindlich fest. Das meistverwendete Konzept zur Datensicherung ist das sogenannte Generationenprinzip (GVS). Hierbei werden täglich Sicherungskopien durchgeführt, die dann wöchentlich überschrieben werden. Am Ende der Woche wird das gesamte Material gespeichert und erst nach frühestens vier Wochen wieder überschrieben. Zusätzlich wird am Monatsende eine komplette Sicherungskopie erstellt, die für mindestens ein Jahr eingelagert wird.Durch diese Methode wird sichergestellt, dass jederzeit Rücksicherungen möglich sind und ein eventueller Datenverlust auf bis zu einem Jahr wieder rückgängig zu machen ist.
Zur Durchführung eines Systems der Datensicherung und Archivierung ist drauf zu achten, dass die nötigen Ressourcen wie genügend Speicherkapazitäten oder unabhängige Server zur Verfügung stehen.
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